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Aktuelles aus Sonthofen

Nachbericht zur Bürgerversammlung

10.12.2019 Der Gesetzgeber fordert, dass die Bürgerinnen und Bürger einmal im Jahr die Gelegenheit haben sollen, mit dem Bürgermeister in Kontakt zu kommen und gemeindliche Angelegenheiten zu besprechen. Dafür wurde das Instrument der Bürgerversammlung entwickelt. Am 18. November öffnete das Haus Oberallgäu wieder seine Tore, um die Sonthoferinnen und Sonthofer zu informieren. Erfreulich ist, dass in diesem Jahr knapp 200 Menschen gekommen waren, um den Ausführungen des Bürgermeisters zu folgen, aber auch Fragen an das Stadtoberhaupt zu stellen.

Wie auch schon in den Vorjahren, hat sich die Stadtverwaltung mit all ihren Fachbereichen im Foyer präsentiert. Größtes Ausstellungsstück war in diesem Jahr der neue Stadtbus, der vor dem Haus Oberallgäu stand und Interessierte zum probesitzen eingeladen hat. Der neue Stadtbus hat mehr Sitzplätze als der bisherige Bus und erfüllt auch besser die Forderungen zur Behindertenfreundlichkeit. Momentan fehlt noch die individuelle Beklebung des Busses, aber bald wird er für jeden unverkennbar als der Sonthofer Stadtbus durch das Stadtgebiet fahren.

 

Neben der Stadtverwaltung waren in diesem Jahr auch wieder Gäste im Haus Oberallgäu vertreten. So präsentierte sich die Bundeswehr als Nachbar und auch als Arbeitgeber. Die Polizei informierte wieder über die Problematik mit den falschen Polizeibeamten, die Allgäuer Kraftwerke (an denen die Stadt Sonthofen finanziell beteiligt ist) stellte ihr Angebotsspektrum dar und das Amtsgericht präsentierte sich als unabhängige Justiz inmitten der Gesellschaft. Auch die Telekom hat Werbung für den geplanten Glasfaserausbau gemacht. Aus aktuellem Anlass war auch die IG Metall mit dem Betriebsrat der Fa. Voith vor Ort und hat die Sonthofer Bevölkerung um Unterstützung gebeten.

 

In seinen Ausführungen stellte Erster Bürgermeister Wilhelm die Finanzlage der Stadt vor. Erfreulich ist, dass die Schuldenlast wieder verringert werden konnte. Allerdings betonte Wilhelm, dass die zukünftigen Investitionen wieder die Aufnahme fremder Gelder notwendig machen wird. Die Arbeiten am Mobilitätszentrum am Bahnhof starten in 2020 mit einem ersten Bauabschnitt am Busbahnhof. Auch die weitere Verwendung des Bahnhofs wird momentan geprüft und lässt hoffentlich dann eine baldige Sanierung des Gebäudes zu.

In Sonthofen wird sich bald ein Kulturviertel etablieren. Dazu wird das Heimathaus zukünftig mit dem Lukas-Haus zu einem Stadtmuseum verbunden und entwickelt sich dann zu einem modernen Museum mit interessanter Architektur, einem gemütlichen Café und einer unterhaltsamen und informativen Ausstellung. Die Eröffnung ist für Ende 2021 geplant. Auch die Stadthausgalerie im ehemaligen Bader-Haus soll ab Frühjahr 2020 wiedereröffnet werden.

Besonders wichtig für die Entwicklung der Stadt ist auch, dass sich in Sonthofen eine Zweigstelle der Hochschule Kempten niederlässt. Gerade wird an der Entwicklung eines Technologie-Transfer-Zentrums gearbeitet, welches Forschungen zum Thema Industrie 4.0 in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen betreiben wird.

Die Entwicklung zur Radstadt ist einen großen Schritt weitergekommen, Fahrbahnmarkierungen lenken den Fahrradverkehr und neu gestaltete Radabstellflächen sorgen für geschütztes Parken der Drahtesel. Die Entwicklung der ersten Oberallgäuer Fahrradstraße ist weit fortgeschritten, so dass hier im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Ganz wichtig für die Stadtentwicklung ist die Bereitstellung von Wohn – und Gewerbeflächen. Im Bereich an der Albert-Schweitzer-Straße sind sowohl Wohn-, als auch im hinteren Bereich zur B 19 Gewerbeflächen geplant. Der Bebauungsplan hierzu wird gerade entwickelt. Ebenso laufen gerade weiter die Planungen für eine Wohnbebauung in der Illersiedlung und einer gemischten Bebauung an der Illerstraße. Auch die ergänzende Bebauung in der Goethestraße wird weiter vorangetrieben.

In seinen abschließenden Worten appellierte Bürgermeister Wilhelm am 15. März 2020 vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und somit direkten Einfluss auf die Geschicke der Stadt zu nehmen.

In der allgemeinen Aussprache, in der nach der Pause den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit gegeben wurde, nochmal genauer nachzufragen, waren vor allem Verkehrsthemen gefragt. So war von Interesse, wann die Immenstädter Straße an der Bahnunterführung wieder freigegeben werden kann. Bürgermeister Wilhelm hofft hier auf gute Witterung, so dass die Arbeiten noch vor Weihnachten fertiggestellt werden. Aber auch das Pflaster in der Fußgängerzone wurde bemängelt. Das für den Sommer geplante Abschleifen des Pflasters konnte leider nicht durchgeführt werden und wird nun im Frühjahr angegangen, so Wilhelm.

 

Für fünf Teilnehmer der Bürgerversammlung endete die Veranstaltung dann noch mit einer kleinen Überraschung. Sie konnten sich über kleine Geschenke der Stadtverwaltung freuen, unter anderem über einen bio-regional-fairen Geschenkkorb.

 

Die Präsentation zur Bürgerversammlung kann >> hier eingesehen werden.