Sonthofen seit 13 Jahren Fairtrade-Stadt

Am 10. Dezember jährt sich zum 13. Mal die Titelverleihung an die südlichste Fairtrade-Stadt Deutschlands. Dieses Jubiläum nahm die Steuerungsgruppe zusammen mit Erstem Bürgermeister Christian Wilhelm zum Anlass, um die weitere Ausrichtung in Sonthofen zu planen.

Leider hat sich auch die Corona-Pandemie auf die Verbreitung der bio, regional und fairen Idee negativ ausgewirkt. Leuchtturmveranstaltungen mit einer hohen Strahlkraft, wie der beliebte Bio-regional-faire Markt und auch das Faire Weihnachten konnten in den letzten Jahren nicht stattfinden. Dies ist umso bedauerlicher, da diese Veranstaltungen, so sind sich die Verantwortlichen einig, wichtige Eckpunkte bei der Verankerung der fairen Idee darstellen. "Der Faire Handel lebt von der Unterstützung vieler. Daher ist es unsere Aufgabe als Fairtrade-Stadt zum einen den fairen Gedanken vorzuleben, aber auch die Bevölkerung über die Problematiken der benachteiligten Produzenten im Süden der Welt aufzuklären.", so Erster Bürgermeister Christian Wilhelm. In der Stadtverwaltung bedeutet dies konkret, dass der ausgeschenkte Kaffee fair und regional produziert wird, die Getränke, soweit notwendig, das Fairtrade-Label tragen und bei der Neugestaltung von Plätzen und Flächen Natursteine ohne ausbeuterische Kinderarbeit verwendet werden. Um den Fairtrade-Gedanken weiterzutragen, werden so oft wie möglich, Geschenke mit dem Fairtrade-Label verschenkt. Hier ist der Weltladen ein kompetenter Partner, übrigens auch jetzt in der Weihnachtszeit. Im Stadtgebiet gibt es neben dem Weltladen weitere Geschäfte und Gastronomiebetriebe, die sich für die faire Idee einsetzen und ihr regionales Angebot um fair gehandelte Waren ergänzen. Auch in den Schulen wird darauf geachtet, dass die Konsumenten von morgen schon früh für einen nachhaltigen Einkauf sensibilisiert werden.

Für die Steuerungsgruppe ist es besonders erfreulich, dass die beliebte Faire Weihnacht am 17. Dezember als erste Veranstaltung unter diesem Kontext nach Corona wieder stattfinden kann. Von 11 bis 20 Uhr werden auf dem Oberen Markt ausschließlich Waren angeboten, die biologisch, regional oder fair gehandelt, hergestellt oder vertrieben werden.

Auch der Bio-regional-faire Markt wird im nächsten Frühjahr nach der Corona-Zwangspause wieder im gewohnten Rahmen organisiert. Interessierte sollten sich heute schon den 2. April im Kalender notieren.

Die Steuerungsgruppe selbst ist auch voller Tatendrang und möchte wieder mit viel Elan durchstarten. Dabei setzt sie auch auf neuen Input. Daher ergeht der Aufruf an Interessierte, die gerne Anteil am Veränderungsprozess nehmen möchten, sich in der Steuerungsgruppe zu engagieren. Rückfragen beantwortet hier Katharina Haberstock im Rathaus, Tel. 08321/615-227.

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