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Aktuelles aus Sonthofen

Öffentliche Ernteflächen - Keine Eigentumsrechte verletzen

21.09.2020 Während das Pflücken von Obst auf privaten Grundstücken und gewerblichen, agrarisch genutzten Flächen verboten ist und unter den althergebrachten Tatbestand des „Mundraubes“ fallen, ist das Ernten von öffentlichen Beständen für den Eigenbedarf erlaubt.

Die Stadt Sonthofen unterstützt als Energie- und Klimaschutzstadt und unter dem Gedanken von bio-regional-fair ihre Bürgerinnen und Bürger darin, öffentliche Ernteflächen in Sonthofen nutzen zu können. Der Verzehr von regionalem, aber vor allem saisonalem Obst ist gegenüber konventionellem, gekühltem, gelagertem und importiertem Obst ökologisch deutlich günstiger. Streuobstbestände sind zudem gegenüber landwirtschaftlich intensiv bewirtschafteten Flächen deutlich weniger schadstoffbelastet und in der Regel pestizid- oder düngerfrei. Die Stadt Sonthofen weist deshalb darauf hin, dass auch ihren Bürgern öffentliche Obstbestände zur Verfügung stehen.

Private, gewerblich oder agrarisch genutzte Flächen werden jedoch fälschlicherweise oft als öffentliche Naturflächen interpretiert. Die Stadt Sonthofen weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass Bürger vor dem Ernten sicherstellen müssen, dass keine Eigentumsrechte verletzt werden. Ausschließlich die Ernte von öffentlichen Beständen ist für den Eigenbedarf erlaubt. Dies gilt natürlich insbesondere vor dem Eintragen vermeintlich öffentlicher Flächen auf Internet-Plattformen. Die Stadtverwaltung Sonthofen steht deshalb gerne zur Verfügung um zu prüfen, ob Eigentumsrechte verletzt werden oder die Bestände auf öffentlichen Flächen zur Verfügung stehen.

Prüfanträge können formlos an klimaschutz@sonthofen.de oder 08321/615-306 gerichtet werden.

Foto: pixabay