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Herzlich willkommen im Heimathaus - dem Stadtmuseum Sonthofen

Das "Kräutergärtle" am Heimathaus

"Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen" sagt ein altes geläufiges Sprichwort. Jeder, der konnte, hatte in früherer Zeit einen Garten, in dem Zier- und Nutzpflanzen kultiviert wurden. Auch zum Heimathaus gehört ein Kräutergarten an der Südseite, der liebevoll im Ehrenamt gepflegt wird.

Heimathaus Außenansicht

Apfelbaumblüte im Mai Hier wachsen heimische Heilpflanzen, die als Hausmittel Verwendung fanden und finden. Daneben gedeihen zahlreiche Würzkräuter, die Nährstoffe und guten Geschmack ans Essen bringen.
Andere Pflanzen wiederum wurden wegen ihrer magischen Bedeutung gepflanzt: Vom Johanniskraut glaubte man, dass es vor Blitz, Hagel und Zauberei schützte, die Pfingstrose war vielen unter dem Namen "Marienblume" geläufig. Schnittlauch und Majoran
Kräutergarten mit Blick auf die alte Eingangstür Bis ins 20. Jh. hinein waren in den Gärten eher Nutz- als Zierpflanzen, wie z. B. Rosen, zu finden. Auch ein Nutzgarten unterliegt regionalen Besonderheiten, dem Zeitgeschmack und individuellen Bedürfnissen. Der Holunderbaum jedoch fehlte kaum an einem Haus. Im Frühjahr backte man aus den Blütenständen Holderkiechle, im Herbst gewann man aus den Beeren Mus oder Saft und aus der Baumrinde ein ausgezeichnetes Grippemittel.

Kräutergarten im Sommer

Rund ums Heimathaus

Auch im übrigen Außenbereich des Hauses gibt es historisch Interessantes zu entdecken: Grabkreuze, Mühlsteine, eine Brunnensäule sowie Holzstämme einer Illerverbauung aus dem 15. Jahrhundert.

Alter Mühlstein im Heimathausgarten