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Herzlich willkommen im Heimathaus - dem Stadtmuseum Sonthofen

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Heimathaus Sonthofen - Ein Bauernhaus mit Geschichte

Das Heimathaus befindet sich im ältesten Teil von Sonthofen und besteht aus einem denkmalgeschützten historischen Gebäudeteil und einem Neubau von 1972. 

Für das Alter des Bauernhauses liegen keine historischen Quellen vor, Vermutungen legen jedoch nahe, dass bereits im 16. Jh. ein Haus auf diesem Grundstück errichtet wurde.

Heimathaus um 1930, Postkarte Heimhuber

In einem Bericht des Landammannes der Pflege Rettenberg an den Kurfürsten Maximilian IV. von 1803 wurde der Hafner Sebastian Berchtold als Eigentümer genannt, der es um 1772 von seinem Vater übernommen hatte. Laut Häuser- und Rustikalsteuerkataster von 1811 wurde es beschrieben als "Wohnhaus von Holz, Haus-Nr. 52, samt Stadel und Schopf unter einem Dach ein Nebengebäude zum Geschirrbrennen". Küche im Heimathaus um 1930, Postkarte Deidl
Der Gaden im Heimathaus um 1930, Postkarte Heimhuber 1927 erwarb die Marktgemeinde Sonthofen das Bauernhaus - wohl bereits mit dem Gedanken, hier ein Heimatmuseum einzurichten. Im selben Jahr rief ein Flugblatt die Bevölkerung auf, die Gründung eines solchen Museums mit Leihgaben und Schenkungen zu unterstützen.
Hauptinitiatoren waren Andreas Bechteler, August Schraudolph, Hermann Meggle (Bild rechts). Der Aufruf stieß auf große Resonanz. Bereits am 24. Mai 1930 konnte das Heimathaus seine Türen öffnen und fand trotz anfänglicher Einwände in der Bevölkerung "außerordentliches Wohlgefallen".

Andreas Bechteler (li.), August Schraudolph und Hermann Meggle (re.) beim Einzug ins Heimathaus 1930

Von der Leinenweberei zur Grünlandwirtschaft, Untergeschoss nach der Neukonzeption 2006/2007

Sakralraum im Untergeschoss nach der Neukonzeption 2006/2007

In den folgenden Jahren kamen dank großzügiger Schenkungen und Ankäufe zahlreiche Objekte hinzu, so dass das Heimathaus Ende der 1960er Jahre aus allen Nähten zu platzen drohte. Auf Antrag des Heimatdienstes entschloss sich die Stadt, das Museum mit Unterstützung des Heimatdienstes zu erweitern. 1972 wurde der Erweiterungsbau eröffnet und bereits 1979 um das Untergeschoss vergrößert.

Im Jahre 2000 wurde der Bereich Frühgeschichte neu gestaltet. Doch nach mehr als 30 Jahren waren Beleuchtung und Präsentation der Exponate veraltet. So wurde in den Jahren 2006/2007 im Untergeschoss des Erweiterungsbaus eine zeitgemäßge Neukonzeption realisiert.

2015 wurde der Ausstellungsraum im ersten Obergeschoss renoviert und neu gestaltet und steht nun neben dem Foyer für Sonderausstellungen zur Verfügung.

Raum für Sonderausstellungen - hier bei der SoA "Wohl WOLL"