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Spielplan des städtischen Theaters

 In der Spielzeit 2016/2017 können Sie zwischen mehreren Abos wählen. Selbstverständlich erhalten Sie für alle Vorstellungen auch Karten im Freiverkauf (Abendkasse jeweils ab 19.00 Uhr bei den Abendveranstaltungen).

Vorstellungen in Sonthofen

Peterchens Mondfahrt

Mittwoch, 22. März 2017
10.00 Uhr – Haus Oberallgäu

von Philipp Löhle nach dem Märchenspiel von Gerdt von Bassewitz
mit dem Landestheater Schwaben, Memmingen

Regie: Ingrid Gündisch

Der Maikäfer Herr Sumsemann vermisst sein sechstes Bein. Mit Hilfe der Geschwister Peter und Anneliese macht er sich auf eine fantastische Abenteuer-Reise, um das Beinchen vom Mond zurückzuholen.

Effi Briest

Freitag, 24. März 2017
20.00 Uhr – Haus Oberallgäu

von Theodor Fontane
mit dem Landestheater Schwaben, Memmingen

"Nicht so wild, Effi, nicht so leidenschaftlich", tadelt die Mutter die lebenslustige Tochter, die ihre Schaukel über alles liebt und vielleicht sogar Kunstreiterin werden möchte. Stattdessen aber erfüllt Effi den Lebenstraum der Mutter und heiratet deren Jugendliebe Baron von Instetten, der doppelt so alt ist die die 17-Jährige. Instetten ist ein Pedant und Karrierist, ein Langweiler, der seine junge Frau mit Spukgeschichten unter der Fuchtel hält. Im muffigen Landhaus in Kessin vereinsamt die junge Frau zunehmend und fängt schließlich eine Affäre mit dem attraktiven Major Crampas an. Auch das macht sie nicht wirklich glücklich und Effi beginnt sich desillusioniert in das "falsche Leben" einer oberflächlichen Gesellschaft zu fügen. Doch Jahre später holt ihre Vergangenheit sie ein: Instetten erfährt von der lange beendeten Affäre und kann aus fanatischem Ehrgefühl nicht vergeben. Er fordert Crampas zum Racheduell heraus – mit dramatischen Folgen für alle Beteiligten ...

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Freitag, 12. Mai 2017
20.00 Uhr – Haus Oberallgäu

Schauspiel von Éric-Emmanuel Schmitt
mit dem Theater DIE BAUSTELLE, Köln

Regie: Ali Jalaly
mit Arthur Oppenländer und Richard Bargel

Der elfjährige jüdische Junge Moise, von seinem späteren Mentor M. Ibrahim Momo genannt, lebt allein mit seinem depressiven Vater in der Rue Bleue, unterhalb von Montmartre. Dem Vater ist er völlig gleichgültig, jedoch hat er das Glück, in dem Gemischtwarenhändler M. Ibrahim einen Freund zu finden, der dem vom Vater ständig kritisierten Jungen neues Selbstvertrauen gibt. Seine Hinweise und Ratschläge, basierend auf einer langen Lebenserfahrung un den Lehren des Koran, werden Momo helfen, sein Leben zu bewältigen, seine Zukunft zu gestalten. Nach dem Selbstmord des Vaters und der Adoption durch seinen Freund unternehmen die beiden eine Reise nach Anatolien, der Heimat M. Ibrahims, während der Momos Adoptivvater tödlich verunglückt. Der Junge kehrt allein nach Paris zurück, er erbt M. Ibrahims Geschäft und, als besonderes Geschenk, ein Exemplar des Koran mit einigen getrockneten Blumen darin.

Hinweis: Das Jugendstück "Alles was wir geben mussten", das für Donnerstag, 23. März 2017, 10 Uhr im Haus Oberallgäu geplant war, entfällt wegen zu geringer Nachfrage.


Vorstellungen in Immenstadt (Hofgarten)

Jeder stirbt für sich allein

Dienstag, 4. April 2017
20.00 Uhr – Hofgarten Immenstadt

Schauspiel von Hans Fallada
mit dem Alten Schauspielhaus Stuttgart und dem Eurostudio Landgraf

Regie: Volkmar Kamm
mit Peter Bause, Hellena Büttner, Katrin Reuter, Markus Angenvorth, Julian Bayer, Ralf Grobel, Volker Jeck, Armin Jung, Uwe-Peter Spinner, Aki Tougiannidis u.a.

"Der Führer hat mir meinen Sohn ermordert" – Mit diesem Text auf einer von über 200 Postkarten, die sie in Treppenhäusern, Briefkästen und in Hinterhöfen heimlich deponieren, rufen die Berliner Eheleute Quangel zum Widerstand auf. Durch den Tod ihres einzigen Sohnes haben sie ihren Lebenssinn verloren und ihn durch die heimlich ausgelegten Botschaften, die dem Regime den Krieg erklären, neu gefunden. So ist Falladas Hinterhofpanorama, das auf dem realen Fall un den Ermittlungsakten der Gestapo des 1942 durch Denunziation verhafteten und zum Tode verurteilten Ehepaares basiert, auch ein großer Liebesroman.

Martinus Luther

Montag, 24. April 2017
20.00 Uhr – Hofgarten Immenstadt

Schauspiel von John von Düffelmit der Theaterlust München

Regie: Thomas Luft
mit Felix Eitner, Anja Klawun, Thomas Kügel

Ein Kämpfer, ein Streiter. Beseelt, kompromisslos, im schlimmsten Fall gnadenlos. Ein Berufener. Der junge Bettelmönch Martinus, der seiner weltlichen Karriere abgeschworen hat, um sein Leben Gott zu weihen. Ein Gewitter ist der Moment seiner Bekehrung, ein Donnerschlag wird er für die Welt. Der Bettelmönch Martinus, bekannter als Martin Luther, sorgte für eine der massivsten Zäsuren in der Geschichtsschreibung. Ein Gewitter also, und ein Gelübde in Todesgefahr. Dann der Eintritt ins Kloster, die Abkehr von der Welt, und, das Ärgste: das Geständnis vor dem Vater. Das erste Mal, dass sich der Sohn auflehnt! Mit diesem Vater aber kann das nur zum Bruch führen. Es ist Martins erster Bruch mit der Autorität. Doch das gehört zu seinem Weg. An dessen Gipfel steht der Bruch mit der höchsten Macht, dem Papst. Der kleine Mönch Martinus, einst ein Häuflein Elend angesichts der eigenen Sündhaftigkeit, gebeutelt und erdrückt von Selbstzweifeln, fordert die größte Macht der Welt heraus, zieht die grundlegendsten Glaubenssätze in Frage, prangert Korruption und Bigotterie der Römischen Kurie an, wettert gegen den Ablass. Er krempelt die Welt um, religiös wie politisch. Doch hier ist sein Weg nicht zu Ende. Der einst junge Revolutionär wird alt, wird krank, wird fett, verhärtet und verbittert nach all den Kämpfen seines Lebens. Exkomminiziert, politisch mehr geduldet als erwünscht. Ein großer Reformator oder ein tragisch Gescheiterter?